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Tipps zum Stromanbieterwechsel


22.11.2010, 17:13
Beitrag: #1

Tipps zum Stromanbieterwechsel

Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, gibt Ratschläge wie Verbraucher ihern Anbieter wechseln und damit sparen können.

"Mit einem Wechsel bis zu 200 Euro sparen können"

Viele Stromanabieter erhöhen ab 2011 die Preise

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,187...03,00.html
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22.12.2010, 16:28
Beitrag: #2
Re: Tipps zum Stromanbieterwechsel
Ich habe gerade einen Brief bekommen von Vattenfall, dass sie, da sie nun mehr Alternativstrom anbieten, die Preise anheben. Dabei wurde erst im letzten Jahr angehoben. Ist das gerechtfertigt?

Geschenke umtauschen
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26.02.2011, 22:07
Beitrag: #3

Wechseln und vergleichen, aber richtig!

Wie jedes Jahr prüfe ich über Verivox ob es einen günstigeren und besseren Strom- und Gasanbieter gibt. Auch jetzt habe ich wieder gewechselt und konnte wieder richtig Geld sparen. Besonders beim Gas konnte ich ein paar Hunderter sparen.
So war der Plan! Ich habe den Wechsel über Verivox im November beantragt und bin heute noch nicht beim neuen Anbieter. Ehrlich gesagt weiß ich grad gar nicht, wo ich bin...Gut das es gesetzlich geregelt ist, dass man immer Strom/Gas hat (so lange man zahlt).

Man sollte aber aufpassen, dass man sich nicht "kaputt" vergleicht. Habe auch immer die günstigsten Anbieter ausgewählt, egal wie der Service ist. Bei meinem (irgendwann mal) neuen Stromanbieter bin ich mir nicht sicher ob das die beste Entscheidung war. Nun gut, ich will nicht über den Anbieter scheiben sondern über die Vergleichsportale.
Ich kann im Grunde nur positives über Verivox berichten und nutze Verivox auch schon einige Jahre. Habe bisher noch nicht mit den Wettbewerbern gearbeitet, denke aber, dass im Prinzip alles ähnlich ist. Ich will auch nicht ganz ausschliessen, dass die Portale absolut unparteiisch sind. Ich denke schon das man ganz gerne mal seine Pappenheimer pusht. Aber OK, reine Vermutung und da bekommt man ja auch ein Gefühl für (behaupte ich). Was ich zu dem etwas "unglücklich" finde ist die Tatsache, dass man im "luftleeren" Raum schwebt sobald man über Verivox den Antrag verschickt hat. Man bekommt ja nichts mit. Ob Kündigung des alten Anbieters oder Antrag an den Neuen (ist aber auch irgendwie wieder gut, da bequem). Irgendwann liegt dann ein Brief im Briefkasten (im Idealfall/nur leider bisher bei mir noch nicht) mit der Kündigungsbestätigung des alten Anbieters oder eine Email ist im Postfach mit Hinweisen zum wechsel.

Ich fühle mich auf den Verivox-Seiten im Prinzip gut aufgehoben und die Seiten sind auch einfach und klar. Vergleiche und Abschlussmöglichkeiten sind gut. Ein Tipp von mir. Man sollte immer ohne Schnick-Schnack vergleichen, heisst: Sachen wie Kaution, Vorauskasse, Boni etc abwählen. Alles kompliziert und verwirrend wenn man einen "ehrlichen" Vergleich möchte.
Ich habe derzeit keine Idee wie ich beim nächsten Wechsel diesen reibungloser und sicherer machen kann. Ich denke, ich werde früher Wechseln und die Kündigung des alten Anbieters selbst vornehmen. Dann suche ich mir den Anbieter raus, bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis passt und nicht denjenigen, der den dicksten Wechsel-Boni auszahlt etc.
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12.05.2011, 17:28
Beitrag: #4

Stromanbieterwechsel

Ich selber habe im letzten Jahr zu einem Online-Anbieter gewechselt, der Naturstrom anbietet. Ich bin super-zufrieden:
- geringere Kosten
- guter Service
- unproblematischer Wechsel
Ich brauchte mich eigentlich um gar nichts kümmern, habe nur dem neuen Anbieter den Stand mitgeteilt und der hat sich dann um alles gekümmert.

Meine Eltern jedoch haben sich "beraten" lassen. Es wurde keine Empfehlung ausgesprochen, aber eine Bremer Genossenschaft genannt. Man ging dann zu dieser Genossenschaft um vor Ort den Wechsel zu beantragen. Am Stichtag füllte man die mitgegebene Karte mit den aktuellen Ständen aus und dachte, damit sei alles erledigt. Zehn Tage später ging es in den Urlaub.

Erstaunt war ich nun, als ich im Briefkasten meiner Eltern eine Mitteilung des ehemaligen Versorgers fand, mit der Bitte, die Stände abzulesen. So rief ich den ehemaligen Versorger an, um mitzuteilen, dass diese ja nun seit mehr als 10 Tagen vorliegen müssten, leider war dort aber nichts erfasst und keine Mitteilung eingegangen. Verwundert rief ich (zur normalen Zeit) bei dem "neuen" Versorger, der Bremer Genossenschaft an. Zunächst einmal ging niemand ans Telefon (ich ließ bis zum Besetztzeichen klingeln, es meldete sich auch kein Anrufbeantworter). Bei erneutem Versuchen ging ein Herr ans Telefon. Ich bat ihn, mir den erfassten Stand meiner Eltern mitzuteilen, damit ich diesen an den alten Versorger geben kann, der Herr versicherte mir aber, dass man keine Mitteilung von meinen Eltern erhalten hätte. Darauf hin rief ich meinen Vater im Urlaub (Ausland) an um ihn dazu zu befragen. Natürlich hatte er fristgerecht die Karte an die Genossenschaft verschickt. Etwas erbost darüber, dass der Mitarbeiter dieser Genossenschaft mir anscheinen die Unwahrheit erzählt hatte, rief ich dort erneut an. Nach etwa zehnmaligem Klingeln ging dann tatsächlich eine Dame ans Telefon. Sie war sehr unfreundlich, ließ mich nicht ausreden und teilte mir dann unwirsch mit, dass man etwa 5.600 unbearbeitete Mitteilungen über Strom- und Gasstände liegen hätte und mir deshalb nicht weiterhelfen könne ("Sie glauben doch nicht, dass ich die Mitteilung aus den 5.600 unbearbeiteten Schreiben raussuche."). Auf meine Frage, wann die Mitteilung meiner Eltern denn bearbeitet werden würde und dem alten Versorger die Stände mitgeteilt werden, sagte sie mir, dies würde noch einige Wochen dauern. Ich wagte noch zu fragen, ob dies die nächsten 1-2 Wochen bedeuten würde, aber es schien nicht so. (Die Dame wurde immer unfreundlicher.)

Diese Telefonate haben mich etwa eine Stunde Zeit gekostet, leider ohne Ergebniss. Ich selber bin froh, dass ich ohne Beratung gewechselt habe. Selbstverständlich habe ich in den zwei Wochen, in denen meine Widerspruchsfrist lief meinen Online-Versorger auf Kundenservice geprüft und bin sehr zufrieden.

Abschließend muss ich sagen, dass ich den Service und die Kommunikation der Bremer Genossenschaft, die Strom und Gas anbietet unmöglich finde und einen Wechsel zu dieser Genossenschaft nicht empfehlen würde.
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