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CommerzFinanz Postbank und weitere Folgen.


» Dispokündigung

04.11.2010, 11:10
Beitrag: #1

CommerzFinanz Postbank und weitere Folgen.

Guten Tag,

meine Frau war Kundin der Dresdner Cetelem Kreditbank, jetzt CommerzFinanz und hatte dort ein Kartenkonto mit 4.500 € und einen Kredit über 5.000 €. Nachdem es unmöglich war mit dieser Bank "zu arbeiten", entschloß sie sich zu einer anderen Bank zu gehen und die insgesamt 9.500 € abzulösen. Die Santander machte das auch ohne Probleme. CommerzFinanz bestätigte die Ablösung. Nach ein paar Wochen kamen wieder Briefe von der CommerzFinanz, nach denen meine Frau noch ungefähr 300 € zu zahlen hätte. Sie widersprach und hörte wochenlang nichts. Die reagierten einfach nicht. Nun hatte sie keine Geduld mehr zu warten und ging zum RA. Dieser schrieb die CommerzFinanz an und erhielt einen derart frechen unverschämten und beleidigenden Brief zurück. Um diese komplexe Angelegenheit abzukürzen: Meine Frau erhielt vor ein paar Tagen zwei Briefe der CommerzFinanz. Der eine war eine Kündigung des Darlehens (bereits im Mai gekündigt und bestätigt) der andere eine Zahlungsaufstellung über sage und schreibe 609 €! Ausserdem der Hinweis, dass eine Meldung an die Schufa erfolgt. Dieses geschah auch prompt. Zwei Tage später erhielt meine Frau Post von der Postbank. Ihr wurde der Dispo gekündigt. Wäre nicht so schlimm, wenn es sich um 1.000 € handeln würde. Aber es sind knapp 5.000 €! Diese Summe sollen wir jetzt zurückführen. Mit 125 € mtl. plus 155 € alle drei Monate für Überziehungszinsen. Das heißt nun für uns, das wir spätesten Ende 2010 uns ausserstande sehen unseren normalen Verpflichtungen nachzu kommen. Und alles wegen der CommerFinanz. In diesem Zusammenhang haben wir über unseren RA Strafantrag wg. versuchten Betruges, Nötigung und Erpressung bei der Staatsanwaltschaft Verden gestellt. Ausserdem Strafantrag beim Amtsgericht München gleichen Inhalts. München deswegen, weil dort der Hauptsitz der CommerzFinanz ist.

In Bezug auf die Postbank könnte man genauso verfahren, denn wie kann man ohne Rücksicht auf die finanzielle Situation dem Kunden sagen, entweder du zahlst die 125 € mtl. oder wir geben die Sache einem Inkassobüro und dann erfolgt noch ein Schufaeintrag. Dann würden alle Darlehen gekündigt und wir wären wirtschaftlich ruiniert. Wir fühlen uns als Postbankkunden verraten und verkauft. Dieses Verhalten ist zwar auf der einen Seite verständlich aber menschlich überhaupt nicht vertretbar. Am Monatsende 12.2010 werden von unserem Einkommen 125 € plus 155 € einbehalten. Wir haben dann für Januar 2011 ca. 200 € von denen wir leben müssen und die Wege zur Arbeit bestreiten müssen.

Frage: Darf die Postbank uns die Pistole auf die Brust setzen und diese hohe Rate plus die hohen Zinsen verlangen? Es ist kein Darlehen nach der Kündigung. Die Rückführung soll 40 Monate dauern. Über den Daumen sind das 2.000.00 Euro an Zinsen! Ein Darlehen würde viel weniger Zinsbelastung bringen. Wir finden das Wucher!

Ich hoffe auf viele Antworten. Vielleicht gibt es ähnliche Fälle. Wenn wir da nicht eine Lösung finden können wir uns eingraben.

Einen schönen Tag

LPG_Fox
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